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Importpreise im März um vier Prozent gestiegen

Der Anstieg der Preise für Einfuhren nach Deutschland hat sich im März weiter verlangsamt. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lag der Index um 4,2 % über dem Vorjahresstand. Im Februar und im Januar 2001 hatte die Jahresveränderungsrate plus 5,4 und plus 6,5 % betragen.

ddp.vwd WIESBADEN. Der weitere Rückgang der Jahresveränderungsrate ist den Statistikern zufolge in erster Linie auf Ölpreissenkungen zurückzuführen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im März 2001 um 4,9 % höher als im Vorjahr.

Gegenüber Februar 2001 fiel der Einfuhrpreisindex um 0,3 %. Binnen Monatsfrist verbilligte sich unter anderem die Einfuhr von Erdöl (minus 6,2 %), Mineralölerzeugnissen (minus 4,0 %) und Holz- und Zellstoff (minus 3,0 %). Dagegen stiegen die Einfuhrpreise für Fleisch und Fleischerzeugnisse (plus 8,1 %), darunter insbesondere für Schweinefleisch (plus 15,6 %), sowie für Leder (plus 5,3 %) deutlich an.

Im Vergleich zum März 2000 wurden vor allem bei Erdgas (plus 70,3 %), Schweinefleisch (plus 57,5 %) und Geflügel (plus 21,8 %) starke Preissteigerungen festgestellt. Billiger wurden dagegen Rohkaffee (minus 24,3 %) und Rindfleisch (minus 12,1 %). Erstmals seit April 1999 lagen auch die Einfuhrpreise für Rohöl (minus 4,1 %) und Mineralölerzeugnisse (minus 1,3 %) unter dem Vorjahresniveau.

Der Index der Ausfuhrpreise lag den Angaben zufolge im März 2001 um 2,4 % höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im Februar und im Januar 2001 hatte die Jahresveränderungsrate plus 2,5 % und plus 2,8 % betragen. Gegenüber Februar 2001 stieg der Ausfuhrpreisindex um 0,2 %.

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