Impulse für das Exportgeschäft erwartet
Spielwaren-Industrie optimistisch

Die Spielwaren-Industrie hat eine positive Bilanz der weltgrößten Spielwarenmesse in Nürnberg gezogen. Von 2800 befragten Unternehmen hätten 80 Prozent den Verlauf der Messe, die am Dienstag zuende ging, mit "sehr gut" oder "gut" beurteilt, teilte der Messebetreiber mit.

Reuters NÜRNBERG. Besonders zufrieden seien die Hersteller von Spielen, Holzspielzeug, hauswirtschaftlichen Spielwaren sowie Modellbau und Plüsch. Vor allem für das Exportgeschäft würden neue Impulse erwartet. An sechs Tagen hatte die Messe dem Veranstalter zufolge mit 75 000 Besuchern 0,6 Prozent mehr Gäste als im Jahr zuvor. Mit einem Anstieg von 3,5 Prozent sei besonders die Zahl der ausländischen Besucher gewachsen.

Einen neuen Rekord erzielte die Messe bei der Zahl der Einkäufer - rund 33 500 aus 106 Nationen kamen, um die neuesten Trends in der Spielwarenindustrie zu erforschen. Bei einer Umfrage unter 2000 Einkäufern gaben dem Veranstalter zufolge rund ein Drittel an, zwischen 20 und 50 Prozent ihres Jahresbudgets auf der Messe oder im unmittelbaren Folgegeschäft zu disponieren.

Rund 7 Prozent orderten sogar mehr als die Hälfte ihres Etats. Als Besuchermagnet hätten sich die Stände der elektronischen Spielzeug-Hersteller Nintendo und Microsoft erwiesen. Nintendo Deutschland sprach den Veranstaltern zufolge auf Grund des hohen Interesses von neuen Rekordumsätzen.

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