Impulse vom Index des US-Verbrauchervertrauens erwartet
Dax sollte Erholungstendenz fortsetzen

Die deutschen Aktienwerte dürften nach Einschätzung von Marktteilnehmern am Dienstag ihre Erholungstendenz vom Vortag fortsetzen. Allerdings gehe man davon aus, dass Anleger vorsichtiger sein würden und der Markt nicht weiterhin so schnell ansteigen werde, sagte Achim Matzke, Leiter des European Index Research bei Commerzbank Securities.

Reuters FRANKFURT. Die Aufwärtsbewegung werde sich nicht auf breiter Front vollziehen, und der Anstieg des Index werde eher moderat sein. "Es wird ein eher gemischtes Bild sein, wo Anleger sich ihre Lieblinge aussuchen oder auch mal Gewinne mitnehmen", fügte Matzke hinzu. Zudem werde das Augenmerk der Investoren auf den Zahlen für das US-Verbrauchervertrauen für September liegen, von denen sich Investoren Hinweise auf die Lage der US-Konjunktur nach den Anschlägen vom 11. September erhoffen.

Die Citibank berechnete den Deutschen Aktienindex (Dax) gegen 8.15 Uhr mit 4 041 Punkten, nach einem Schluss von 4 038 Zählern am Montag. Das Handelshaus Lang & Schwarz sah den Dax bei 4 055 Punkten.

Am Montag war der Dax um mehr als sechs Prozent angestiegen. Die deutschen Standardwerte hatten dabei parallel zu steigenden US-Börsen ihre Gewinne weiter ausgebaut. Optimistische Kommentare von US-Präsident George W. Bush zur US-Konjunktur und Kaufempfehlungen der Goldman-Sachs Strategin Abby Cohen hatten der Wall Street kräftige Kursgewinne beschert. An der Technologiebörse Nasdaq kletterten die Werte um mehr als fünf Prozent. Auch die Blue Chips erholten sich von den kräftigen Verluste der Vorwoche und gewannen rund 4,5 %.

Zu der erwarteten Entwicklung am Dienstag sagten Experten, der Markt erhoffe sich Signale über den Zustand der US-Wirtschaft von dem für 16 Uhr MESZ erwarteten Index des Verbrauchervertrauens in den USA für September. Die Zahlen spiegeln das Vertrauen der Verbraucher in die US-Wirtschaft wider und berücksichtigen damit auch die Auswirkungen der Anschläge auf das World Trade Center und das US-Verteidigungsministerium von vor zwei Wochen.

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