In Afghanistan
Experten sollen Tod von Soldaten untersuchen

Die deutsch-dänische Expertenkommission zur Untersuchung der Todesfälle von zwei deutschen und drei dänischen Soldaten in Kabul ist nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums am Freitagmorgen in Afghanistan eingetroffen.

Reuters BERLIN. Die Fachleute seien nun vor Ort, hätten ihre Ermittlungen aber noch nicht aufgenommen, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Die Leichen der Soldaten würden voraussichtlich am Samstag aus Afghanistan nach Deutschland geflogen und dort am Abend eintreffen. Die Ursache des Explosionsunglücks in Kabul ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums weiter ungeklärt.

Die fünf Soldaten der Afghanistan-Friedenstruppe waren am Mittwoch ums Leben gekommen, nachdem es bei den Vorbereitungen zur Sprengung von zwei russischen Boden-Luft-Raketen vom Typ SA-3 zu einer Explosion gekommen war. Vor Ort hat die Internationale Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) mit den Untersuchungen begonnen. Auch die zuständige Staatsanwaltschaft Potsdam leitete Ermittlungen ein.

Die acht Soldaten, die bei der Explosion verletzt wurden, waren am Donnerstag in Köln eingetroffen und wurden dann ins Bundeswehr-Krankenhaus nach Koblenz weitergeflogen. Über den Gesundheitszustand der verletzten Soldaten soll die Öffentlichkeit am Freitag unterrichtet werden.

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