In Auswärtsspielen um ausbaufähiges Resultat bemüht
Bundesliga-Trio hat Uefa-Cup fest im Visier

Das Bundesliga-Trio FC Schalke 04, SV Werder Bremen und VfL Wolfsburg hat das Ziel Uefa-Cup fest ins Visier genommen. In den Halbfinal-Hinspielen am Mittwoch wollen die Clubs den Grundstein für das Weiterkommen legen. "Wir brauchen ein Resultat, das ausbaufähig für das Rückspiel ist", machte sich Wolfsburgs Trainer Jürgen Röber zum Sprecher seiner Kollegen, die mit der gleichen Zielsetzung antreten.

HB/dpa HANNOVER. Der SV Werder ist am Mittwoch (18 Uhr/DSF) zu Gast beim SV Pasching. Die Österreicher haben sich vor der Begegnung von Trainer Georg Zellhofer getrennt, der aus gesundheitlichen Gründen das Handtuch warf. "Ich habe Respekt vor diesem Team. Es steht kompakt in der Abwehr und ist läuferisch stark", meinte Werder-Coach Thomas Schaaf. Der Trainer bangt um den Einsatz von Mladen Krstajic. Der Innenverteidiger klagte zuletzt über Halsschmerzen. Die Bremer vertrauen ihrer zuletzt erfolgreichen Mannschaft. "Ich hoffe, dass sich auch Ailton wieder steigert. Wir brauchen für den Vergleich in Bremen ein Tor-Polster", sagte Schaaf. In Pasching soll der zuletzt kritisierte Brasilianer zusammen mit Angelos Charisteas für zählbare Erfolge sorgen.

Der FC Schalke 04 hat am Mittwoch (20.15 Uhr/DSF) mit Slovan Liberec den wohl schwersten Gegner erwischt. "Dies ist schon ein echtes Europapokalspiel unter Wettbewerbsbedingungen. Liberec ist kein Team, das man so einfach weghauen kann", warnte Trainer Jupp Heynckes. Für Stürmer Ebbe Sand ist der nächste Gegner ein richtiger Prüfstein: "Wir müssen und werden uns steigern. Wir wollen schließlich in den Uefa-Cup." Heynckes kann in Liberec wieder mit Tomasz Waldoch rechnen. Der 32 Jahre alte Kapitän und Abwehrchef hat einen Muskelfaserriss auskuriert. Fraglich ist der Einsatz von Victor Agali. Der Stürmer klagte auch am Dienstag noch über Knieprobleme.

Wolfsburgs Trainer Jürgen Röber hat sich vor dem Abflug nach Kroatien mit Dorinel Munteanu angelegt. Der rumänische Fußball- Nationalspieler flog überraschend aus dem Kader für das Spiel am Mittwoch (17 Uhr/Eurosport) bei Cibalia Vinkovci. "Wenn es beim VfL in Zukunft nicht mehr klappt, dann höre ich im nächsten Jahr auf", kündigte der 35 Jahre alte Mittelfeldakteur an. Röber überlegt noch, ob er den zuletzt erfolgreichen Stürmer Martin Petrow aufstellen soll.

"Ich würde ihn gern für den Bundesliga-Auftakt schonen", begründete der VfL-Coach seine Haltung. Im Mittelpunkt wird in Kroatien ohnehin wieder Andres D'Alessandro stehen. Der Neun- Millionen-Einkauf aus Argentinien hat im Training einen starken Eindruck hinterlassen. "Vielleicht gelingt ihm in Vinkovci der erste Treffer für unsere Mannschaft", blickte auch VfL-Manager Peter Pander zuversichtlich dem Auftritt des neuen Stars der "Wölfe" entgegen.

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