In Baden-Württemberg und Bayern - Jetzt 92 Fälle in Deutschland
Zwei neue BSE-Fälle bestätigt

ap STUTTGART/MÜNCHEN. Die Zahl der bestätigten Fälle von BSE-Erkrankung bei Rindern in Deutschland hat sich am Mittwoch um zwei auf 92 erhöht. Sowohl Baden-Württemberg als auch Bayern gaben je einen neuen Fall bekannt, nachdem die Bundesanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen das Ergebnis ihrer Untersuchungen mitgeteilt hatte. Mit 46 entfällt jetzt wieder genau die Hälfte der Fälle auf Bayern.

In Baden-Württemberg wurde die Rinderwahnsinn-Infektion bei einer getöteten Kuh aus dem Ostalbkreis festgestellt, wie das Stuttgarter Landwirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. In dem betroffenen landwirtschaftlichen Betrieb soll jetzt die Kohortenlösung angewendet werden, das heißt, vorsorglich getötet werden die direkten Vor- und Nachfahren des Tieres sowie dessen Altersgenossen, nicht aber der gesamte Rinderbestand.

In Bayern war eine am vergangenen Freitag geschlachtete Kuh BSE-infiziert, wie die Probenuntersuchung der Anstalt in Tübingen ergab. Das Gesundheitsministerium in München teilte am Mittwoch mit, es handle sich um ein Rind aus einem Bestand in Schwaben. Der Rinderbestand bleibe gesperrt, in dem Schlachthof seien die notwendigen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen vorgenommen worden.

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