In den nächsten Jahren steht der Anschluss zur Spitze auf dem Programm
Hertha nimmt einstelligen Tabellenplatz ins Visier

Hertha BSC plant die kommende Bundesliga-Saison mit einem Rekord-Etat von 54 Millionen Euro. Als Ziel für die neue Saison gab Manager Dieter Hoeneß einen "einstelligen Tabellenplatz" aus.

HB BERLIN. Dennoch will der Berliner Club, der in der abgeschlossenen Spielzeit erst spät den Abstieg vermeiden konnte, den Personalaufwand auf 25 Millionen Euro senken. Das wurde am Montag auf der Mitgliederversammlung von Hertha bekannt.

2003/2004 hatte der Hauptstadtclub noch mit einem Haushalt von 49 Millionen Euro bestritten, die Gehaltskosten aber betrugen 28,8 Millionen Euro. In der Aufstiegs-Saison 1997/98 war Hertha noch mit einem Etat von 13 Millionen Euro ausgekommen.

Als Ziel für die neue Saison gab Manager Dieter Hoeneß einen "einstelligen Tabellenplatz" aus. "Allerdings mit der ganz klaren Maßgabe, in den nächsten Jahren wieder den Anschluss zur Spitze zu bekommen", ergänzte Hoeneß. Rund 1200 Mitglieder und Gäste feierten im Berliner ICC vor allem den "Retter" Hans Meyer, der als Chefcoach in fünf Monaten Hertha die 1. Liga sicherte. "Dieses eine Jahr als Ausrutscher sollte man ganz schnell vergessen und nur die Punkte heraus ziehen, die man besser machen kann", gab der scheidende Meyer den Herthanern mit auf den Weg und übergab symbolisch den Staffelstab an seinen Nachfolger Falko Götz.

Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller rechnete vor, dass der Berliner Verein in den vergangenen fünf Jahren 65 Millionen Euro in die neue Infrastruktur des Clubs und in Spieler investiert hat. Auf der anderen Seite standen 11 Millionen Euro Mindereinnahmen als Auswirkung der Kirch-Krise und 15 Millionen Euro entgangene Einnahmen auf Grund der Rekonstruktion des Olympiastadions. "Der Verein steht auf einer gesunden Basis", betonte Schiller. Auf der Tagesordnung der Versammlung stand zudem die Wahl eines neuen Aufsichtsrats, für den sich 24 Kandidaten beworben hatten.

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