In den USA werden 6000 Stellen abgebaut
Arthur Andersen zerfällt

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft fällt zusehends auseinander. In Japan schließt sich die Landesgesellschaft mit KPMG zusammen, in Australien mit Ernst & Young.

vwd/rtr TOKIO/SYDNEY Die japanische Niederlassung von Andersen Worldwide hat sich mit KPMG International auf einen Zusammenschluss verständigt. Diese Vereinbarung umfasst Asahi & Co sowie mehrere japanische Asahi-Konzerngesellschaften mit insgesamt rund 3800 Beschäftigten. Das berichtet das "Asian Wall Street Journal" unter Berufung auf einen Asahi-Sprecher. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding sei am Mittwoch unterzeichnet worden, so der Sprecher. Asahi hat mehr als 4 000 Kunden.

Ernst & Young Australia übernimmt Andersen Australia und wird damit zum zweitgrößten Wirtschaftsprüfer auf dem fünften Kontinent. PricewaterhouseCoopers ist weiterhin die Nummer Eins in Australien, während KPMG auf den dritten Platz zurückfällt.

Nach der Integration firmiere das Unternehmen unter Ernst & Young und werde einen Umsatz von mehr als 700 Millionen australische Dollar im Jahr haben, teilte Ernst & Young mit.

Die Ankündigung kam kurz nachdem Deloitte Touche Tohmatsu hatte verlauten lassen, man habe die Fusionsgespräche mit Andersen Australia beendet. Auch KPMG hatte ein Zusammengehen geprüft, aber vor wenigen Tagen verworfen.

Gleichzeitig gab die amerikanische Muttergesellschaft bekannt, bis zu 6 000 Stellen in den USA abzubauen.

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