In der Champions-League gegen Athen
Stuttgarter wollen ihre Leistungsträger halten

Vor dem Heimspiel am Mittwoch gegen Panathinaikos Athen bangt der VfB Stuttgart um den Einsatz des an der Wade verletzten Mannschaftskapitäns Zvonimir Soldo. Der Kroate zog sich am Samstag bei Werder Bremen (3:1) eine Wadenverletzung zu und konnte seitdem nicht trainieren. "Die medizinische Abteilung geht davon aus, dass er spielen kann", sagte VfB-Teammanager Felix Magath.

HB STUTTGART. Unterdessen betonte Vereinspräsident Erwin Staudt, dass er alles tun werde, um die Leistungsträger beim Tabellenzweiten zu halten. Allerdings äußerte sich Staudt bezüglich vorzeitiger Vertragsverlängerungen der von der Bundesliga-Konkurrenz umworbenen Nationalspieler Andreas Hinkel und Kevin Kuranyi zurückhaltend. Auf die Frage, ob er keine Angst habe, dass gute VfB-Profis zur finanzstärkeren Konkurrenz wechseln könnten, antwortete Staudt am Sonntagabend in der SWR-Sendung "Sport im Dritten": "Wenn Sie mich jetzt offiziell präsidial fragen, dann habe ich keine Angst. Aber wenn sie mich als Mensch fragen, dann habe ich schon ein bisschen Bammel."

Unterdessen kämpft Panathinaikos Athen mit Personalproblemen. Mittelfeldspieler Lucian Sanmartean trat am Montag die Reise nach Stuttgart gar nicht erst an. Der rumänische Neuzugang leidet noch immer an den Folgen einer Hepatitis. Neben dem gesperrten Ioannis Gumas fehlen auch die verletzten Emmanuel Olisadebe und Sotiris Kirjakos.

So steigen die Chancen auf einen Einsatz des Ex-Leverkuseners Markus Münch. Sein Konkurrent Michalis Konstantinou spielte bei der 1:2-Niederlage am Wochenende beim Athener Lokalrivalen Aigeleo unter Form. Panathinaikos-Trainer Itzhak Shum gerät nach der an den Lokalrivalen Olympiakos Piräus verlorene Tabellenführung unter Druck. "Mit gesenktem Kopf fliegt Panathinaikos nach Stuttgart. Shums Stuhl wackelt und er träumt vom Sieg in Stuttgart", kommentierte die Athener Zeitung "Eleftherotypia" am Montag.

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