In der gesamten EU kam das Wachstum zum Stillstand
Deutsche Exportwirtschaft spürt Nachfrageschwäche in Euro-Zone

Die deutsche Exportwirtschaft hat im Mai die Nachfrageschwäche in den anderen Staaten der Euro-Zone zu spüren bekommen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, gingen die Exporte in die elf anderen Staaten der Währungsunion gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Prozent auf 44,5 Milliarden Mark (22,8 Milliarden Euro) zurück.

afp WIESBADEN. Vor allem der Handel mit dem Nachbar Frankreich kühlte sich merklich ab. Auch für die gesamte Europäische Union (EU) kam das Wachstum der Ausfuhren praktisch zum Stillstand: Die Exporte in die 14 anderen EU-Staaten legten nur noch um 0,1 % auf insgesamt 57,3 Mrd. DM zu. Weltweit stiegen die Ausfuhren um 4,5 % auf 106,6 Mrd. DM. Grund waren vor allem hohe Zuwächse im Handel mit Mittel- und Osteuropa sowie China.

Der Handel mit Frankreich brach im Mai binnen Jahresfrist um 6,1 % auf 11,1 Mrd. DM ein. Positiv auf die Exportbilanz mit den Staaten der Europäischen Union wirkten sich Zuwächse in Großbritannien aus. So stieg der Wert der in das Britische Königreich exportierten Waren und Dienstleistungen um 5,9 % auf 9,2 Mrd. DM.

In Länder außerhalb der Europäischen Union erhöhte sich das Ausfuhrvolumen um 10,1% auf 49,3 Mrd. DM. Besonders stark war der Zuwachs im Handel mit Russland, wo ein Plus von 56,9 % auf 1,6 Mrd. DM verzeichnet wurde. Auch die Exporte nach China stiegen bei einem Gesamtvolumen von 2 Mrd. DM mit 27,1% überdurchschnittlich stark.

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