In der Nacht zu Donnerstag starb erneut ein Palastinenser
Israelische Soldaten erschossen Palästinenser

Der Mann habe versucht, in eine jüdische Siedlung einzudringen berichtet die israelische Armee. US-Präsident Bush fordert Israelis und Palästinenser zum Frieden auf.

Reuters JERUSALEM/WASHINGTON. Israelische Soldaten haben während eines Feuergefechts in der Nacht zu Donnerstag im Gaza- Streifen einen Palästinenser erschossen. Die israelische Armee teilte mit, der Mann habe versucht, in eine jüdische Siedlung einzudringen. Der israelische Armeerundfunk berichtete, der Tote habe eine palästinensische Polizeiuniform getragen. Eine Stellungnahme der Palästinenser-Regierung lag zunächst nicht vor. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Gewächshäusern in der Siedlung Kfar Darom. Israelische Soldaten hätten den Versuch eines bewaffneten Terroristen unterbunden, in die Siedlung einzudringen, teilte die israelische Armee mit. Die Soldaten hätten den Mann während eines Schusswechsels getötet.

US-Präsident Bush fordert Ende der Gewalt

US-Präsident George W. Bush hat Israel und die Palästinenser aufgefordert, die Eskalation der Gewalt zu beenden. Bush sagte am Mittwoch in Washington, die Spirale von Gewalt und Gegengewalt müsse gestoppt werden. Er habe dem amtierenden israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak sein Beileid für den Tod der acht Menschen ausgesprochen, in die am Morgen nahe Tel Aviv ein palästinensischer Busfahrer gerast war. Dies sei ein "entsetzlicher Akt der Gewalt" gewesen, sagte Bush in seiner ersten formellen Erklärung zum Nahen Osten seit seinem Amtsantritt am 20. Januar. Die israelischen Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass der Busfahrer gezielt in die Menschenmenge fuhr. Mindestens 17 weitere Menschen wurden dabei verletzt.



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