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In Deutschland bieten rund 400 000 Prostituierte ihre Dienste an

afp BERLIN. Die Zahl der Prostituierten in Deutschland, deren rechtliche und soziale Situation die rot-grüne Koalition nun verbessern will, wird auf rund 400 000 geschätzt. Die Nachfrage ist groß: Täglich nehmen rund 1,2 Mill. Freier ihre Dienste in Anspruch. Der Umsatz des ältesten Gewerbes der Welt beträgt Schätzungen zufolge bundesweit jährlich mehr als zwölf Mrd. DM. Etwa die Hälfte der vor allem weiblichen Prostituierten arbeitet laut Medicine Worldwide in Bordellen, Bars und Clubs. Rund 30 % empfangen ihre Kunden demnach in Privatwohnungen oder begleiten sie als so genannte Hostessen. Weitere 20 % bieten ihre Dienste auf der Straße an.

Einer Studie im Auftrag des Landes Berlin zufolge haben Prostituierte im Monat durchschnittlich rund 2000 DM zur Verfügung. Neben Professionellen verdienen sich laut der Berliner Huren-Organisation «Hydra» zeitweise auch Studentinnen, Lehrlinge oder Hausfrauen Geld mit ihrem Körper. Zu einer dritten Gruppe gehören Drogenabhängige, die der so genannten Beschaffungsprostitution nachgehen.

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