"In Deutschland funktionierender Wettbewerb"
RegTP lehnt EU-Vorstoß ab

In Deutschland gibt es nach Ansicht der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation einen funktionierenden Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt. Daher sei der Brüsseler Vorstoß für Deutschland nicht nachvollziehbar.

vwd/afp BONN/BRÜSSEL. Die Pläne der Europäischen Kommission, europaweit für günstigere Handy-Tarife zu sorgen, sind in Deutschland auf Ablehnung gestoßen. "Das ist für den deutschen Markt nicht nachvollziehbar", sagte ein Sprecher der Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post am Freitag. Hierzulande gebe es einen funktionierenden Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt. "Preisentwicklung und Teilnehmerzahlen sprechen eine deutliche Sprache", sagte der Sprecher.

Bei Unternehmen wie Viag Interkom und E-plus, die noch rote Zahlen schreiben, dürfte sich demnach bei einer verordneten Senkung der Weiterleitungspreise das Erreichen der Gewinnschwelle verzögern. Bei Neueinsteigern wie Quam stehe dann in Zweifel, ob sie jemals aus der Verlustzone kommen könnten. In dem Verfahren ist bislang keine Beteiligung der Mitgliedsstaaten vorgesehen. Dabei muss die Kommission bis Juni 2003 die EU-Mobilfunkmärkte einheitlich regulieren.

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