In Deutschland müsste er Waffenschein besitzen
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Borer-Fielding

Der ehemalige Schweizer Botschafter Thomas Borer-Fielding ist erneut in Schwierigkeiten. Wie die Zeitschrift "Gala" berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Potsdam Ermittlungen gegen Borer-Fielding wegen unerlaubten Waffenbesitzes aufgenommen. Der Ex-Botschafter bestätigte der Zeitschrift die Ermittlungen. Diese seien "unangenehm, aber leider wahr".

ddp POTSDAM. Vor zwei Wochen hatte die Gattin des ehemaligen Botschafters, Shawne Borer Fielding, wegen verdächtiger Geräusche in der Nacht die Polizei zu ihrer Potsdamer Villa gerufen. Den Polizisten sagte die US-Amerikanerin, dass ihr Mann im Besitz einer Schweizer Militärpistole sei. Laut Staatsanwaltschaft wurde die Waffe von der Polizei konfisziert, da Borer-Fielding keinen Waffenschein vorweisen konnte.

Nach Schweizer Recht ist der Besitz der Waffe, die aus der Militärzeit des Schweizers stammt, legal, nach deutschem Recht muss Borer-Fielding für die Pistole jedoch einen gültigen Waffenschein besitzen. Je nach Schwere wird unerlaubter Waffenbesitz mit einer Geldstrafe oder mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet. Borer-Fielding will den Waffenschein nun schnellstmöglich beantragen.

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