In die Waschmaschine geratene Scheine betroffen
Euro-Scheine ärgern den Einzelhandel

Fast acht Monate nach der Einführung bereiten die neuen Euro-Scheine dem Einzelhandel zunehmend Probleme. Schuld sind die Geräte, mit denen Supermärkte und Kaufhäuser an den Kassen die Echtheit der Geldnoten überprüfen.

tel DÜSSELDORF. Bei diesen Kontrollen schlagen die Geräte oft Fehlalarm und weisen echte Scheine als Fälschungen aus. Mit fatalen Folgen für Kunden: Der Händler muss das Geld beschlagnahmen und die Polizei rufen. "Wir kennen die Vorfälle", heißt es beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Es kann aber nichts über das Ausmaß sagen. "Wir führen darüber keine Statistik", so ein Sprecher der Behörde. In Polizeikreisen spricht man allerdings schon von einer "Häufung dieser Fälle".

Betroffen sind Geldnoten, die in die Waschmaschine gerieten. Die optischen Aufheller in den Waschmitteln verändern die Oberfläche. Die Euro-Scheine, hergestellt aus reiner Baumwolle, erscheinen dann unter dem ultravioletten Licht der Kontrollapparate fluoreszierend - üblicherweise ein Hinweis auf gebleichtes Papier, wie es auch zur Herstellung von Falschgeld benutzt wird. Ob ein Schein trotzdem echt ist, muss die Polizei mit Geräten überpüfen, die genauer arbeiten als die des Handels. Echte Geldnoten kann sich der Besitzer nach der Kontrolle bei der Polizei abholen. Bis zum nächsten Test an der Supermarktkasse.

Quelle: WirtschaftsWoche

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