In Hongkong immer noch "voll handlungsfähig"
DG Bank prüft nach Scheitern der Teilfusion Auslandsstrategie

vwd FRANKFURT. Nach dem Scheitern der geplanten Teilfusion in den Bereichen Investment Banking und International Corporate Banking mit der niederländischen Rabobank prüft die DG Bank Deutsche Genossenschaftsbank AG, Frankfurt, derzeit ihre Auslandsstrategie. Dies begründete ein Sprecher der Bank mit der neuen Situation, in der sich sein Haus derzeit befinde. Vereinzelt sei es im Zuge der Vorbereitungen für das Joint Venture bei den Auslandsfilialen zu Kündigungen oder zu einem Wechsel zur Rabobank gekommen. Vor allem in Hongkong hätten Mitarbeiter die DG Bank verlassen.

Der Sprecher betonte aber, dass die DG Bank auch in der ehemaligen Kronkolonie, wo sie hauptsächlich deutsche Unternehmen bei der Handelsfinanzierung und bei Investitionskrediten betreut, immer noch voll handlungsfähig sei. Ursprünglich war bis Mitte 2002 die Teilfusion zur DG Rabo International vorgesehen. Der Planung zufolge wäre die DG Bank bis dahin für die Aufstellung des Investment Banking verantwortlich gewesen. Die in diesem Bereich nicht tätigen Auslandsfilialen hätten auf die Rabobank übertragen werden sollen.

Am Montag hatten die beiden Institute "die laufende Projektarbeit einer gemeinsamen Bank für das Investment Banking und das International Corporate Banking" für beendet erklärt. Im Investment Banking wird nun eine kleine Lösung angestrebt. Die DG Bank will sich bis zum Jahresende mit 50 % an der für das Aktiengeschäft zuständigen Rabobank-Tochter Rabo Securities beteiligen.

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