In Kürze Eröffnung in Düsseldorf
Sal. Oppenheim baut Filialnetz aus

Deutschlands größtes Privatbankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA hat in Berlin eine neue Filiale eröffnet und damit nach eigenen Angaben seine Strategie der Filialisierung fortgesetzt.

Reuters BERLIN. Der persönlich haftende Gesellschafter, Hubertus Freiherr von Rukaniva, betonte am Dienstag vor der Presse in Berlin, gerade in Zeiten eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sei lokale Präsenz und damit Kundennähe und die persönliche Beratung gefragt. In zwölf bis 18 Monaten soll die neue Filiale in der Hauptstadt schwarze Zahlen schreiben, wie Rukaniva weiter ausführte. In Kürze soll dann in Düsseldorf die 14. Niederlassung der in Köln ansässigen Privatbankiers eröffnen.

Marktführer im Geschäft mir vermögenden Privatkunden

Oppenheim sieht sich im Geschäft mit den vermögenden Privatkunden, die in Deutschland auf 10 000 bis 15 000 geschätzt werden, eindeutig als Marktführer. Im Großraum Berlin werde die Zahl dieser Kunden auf etwa 1000 geschätzt, mit schnell wachsender Tendenz, sagte Rukaniva. Angesichts der Krise um die Bankgesellschaft Berlin und verunsicherter Kunden sieht sich Oppenheim in einer guten Position. Die Oppenheim-Mitarbeiter in Berlin stammen größtenteils von der Bankgesellschaftstochter Berliner Bank. So soll der frühere Leiter des Private Banking der Berliner Bank, Thomas Liebe, die Niederlassung leiten.

Rukaniva sagte Reuters, Oppenheim habe bei "schwierigem Marktumfeld" per August ein Vermögen von gut 59 Milliarden Euro verwaltet. Dies liege leicht über dem Bestand zum Ende des Vorjahres. Über die laufende Geschäftsentwicklung machte das voll im Privatbesitz stehende Bankhaus keine Angaben. Der Jahresüberschuss war im vergangenen Jahr früheren Angaben zufolge auf 78,6 von 48,7 Millionen Euro gestiegen.

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