In Ramallah
Palästinensischer Unterhändler darf zu Arafat

In die Verhandlungen um die seit mehr als drei Wochenbelagerte Geburtskirche in Bethlehem ist erneut Bewegung gekommen.

dpa BETHLEHEM. Der palästinensische Chefunterhändler Salach El Tamari erhielt nach palästinensische Angaben von Israel am Freitag die Erlaubnis, Palästinenserpräsident Jassir Arafat in Ramallah zu treffen und mit ihm Lösungsvorschläge abzustimmen.

Acht der neun palästinensischen Jugendlichen, die am Donnerstag die belagerte Kirche hatten verlassen können, sind aus israelischer Haft entlassen worden. Ein 17-Jähriger werde noch festgehalten, sagte ein Armeesprecher. Nach israelischen Rundfunkberichten hatte der Mann versucht, einen palästinensischen Extremisten aus der Kirche zu schmuggeln. Bethlehems Bürgermeister Hana Nasser sagte, seine Freilassung sei keine Bedingung zur Fortsetzung der Verhandlungen.

20 Palästinenser festgenommen

Am frühen Morgen drangen israelische Truppen erneut in die Stadt Kalkilja und in umliegende Dörfer im nordwestlichen Westjordanland ein. Dabei wurden 20 Palästinenser festgenommen. Durch die "Operation Schutzwall", die seit dem 29. März andauert, habe auch ein Anschlag auf ein Krankenhaus östlich von Tel Aviv vereitelt werden können, berichtete der israelische Rundfunk unter Berufung auf israelische Behörden. Zwei festgenommene Mitglieder von Arafats Fatah-Bewegung hätten entsprechende Pläne zugegeben.

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