In Rangelei mit Polizei verwickelt
Vereinspräsident als „Hooligan“

Der Präsident des spanischen Fußball-Erstligisten CA Osasuna, Javier Miranda, muss sich wegen angeblichen Randalierens vor der Justiz verantworten.

dpa MADRID. Der Clubchef war beim Punktspiel seiner Mannschaft gegen Real Sociedad San Sebastian (1:1) mit Polizisten aneinander geraten, als er einer Zuschauerin bei einem Streit mit den Beamten beistehen wollte. Die Polizei legte dem 48-Jährigen nach Presseberichten vom Mittwoch Widerstand gegen die Staatsgewalt, Beamten-Beleidigung und Störung der öffentlichen Ordnung zur Last.

Die Zuschauerin hatte sich beim Betreten der Tribüne geweigert, von einem männlichen Ordner abtasten zu lassen. Daraufhin wurde die Frau, ein eingeschriebenes Club-Mitglied, von der Polizei aus dem Stadion geschickt. Der Clubchef wollte den Konflikt schlichten. Aber durch sein Eingreifen spitzte sich die Lage noch weiter zu. Immer mehr Fans beschimpften die Beamten, so dass diese aus Angst um ihre Sicherheit die Schlagstöcke zückten und Verstärkung herbeiriefen. Die junge Frau durfte die Partie schließlich doch sehen: Auf der Ehrentribüne - neben dem Präsidenten.

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