In Rüsselsheim geht es erst am Montag weiter
Bei Opel stehen die Fließbänder still

Nach den Protesten gegen die Allianz von General Motors mit Fiat steht wegen fehlender Teile die Produktion.

Reuters FRANKFURT. In den Opel-Werken in Rüsselsheim und Eisenach ruht auch am Freitag wegen fehlender Teile die Produktion. Obwohl die Fertigung im Bochumer Werk nach den Protesten der vergangenen Tage in der Nacht wieder angefahren worden sei, würden zur Zeit keine Fahrzeuge der Typen Vectra, Omega, Corsa und Astra gefertigt, sagte ein Firmensprecher am Morgen.

In Eisenach, wo die Modelle Corsa und Astra gebaut werden, könne die Produktion möglicherweise am Nachmittag wieder anlaufen. In Rüsselsheim gehe es voraussichtlich erst am Montag weiter. Im Bochumer Werk war die Arbeit nach Firmenangaben bis zur Nachtschicht am Donnerstagabend unterbrochen. Dort werden unter anderem der Minivan Opel Zafira und wichtige Komponenten für die anderen Werke produziert.

Auslöser der Proteste ist die geplante Allianz des Opel-Mutterkonzerns General Motors(GM) mit dem italienischen Hersteller Fiat. Die Beschäftigten befürchtenten dadurch Arbeitsplatzverluste und eine Verschlechterung sozialer Standards. Am Donnerstagabend hatten sich die GM-Tochter mit ihrem Betriebsrat auf eine Rahmenvereinbarung geeinigt, wonach Beschäftigte, die in mit Fiat geplante Gemeinschaftsunternehmen wechselten, weiterhin wie Mitarbeiter der Adam Opel AG behandelt werden sollten.

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