In Westindien
Zugunglück fordert mindestens 23 Menschenleben

Mindestens 23 Menschen sind im westindischen Bundesstaat Maharashtra getötet worden, als ein Nachtzug gegen einen Felsbrocken auf den Gleisen prallte. Heftige Regenfälle hatten einen Erdrutsch ausgelöst, der den Felsen auf die Gleise schob.

HB/dpa NEU DELHI. Nach Behördenangaben vom Montag wurden etwa 25 Menschen schwer und mindestens 25 weitere leicht verletzt. Mehrere Passagiere, die in den umgestürzen Waggons eingeschlossen sind, werden außerdem noch vermisst. Die meisten Insassen seien am Schlafen gewesen. Unter den Toten sind 13 Männer, fünf Frauen und fünf Kinder.

Die Lokomotive und drei Waggons des Zuges, der am Sonntagabend auf dem Weg von dem Feriengebiet Goa nach Bombay war, entgleiste, kurz nach dem Verlassen eines Tunnels. Auch die Rettungsaktion werde durch den starken Regen am Montag behindert.

Sintflutartige Regenfälle haben im indischen Bundesstaat Maharashtra in der vergangenen Woche viele Eisenbahnverbindungen und Straßen unterbrochen. Erdrutsche sind in der Zeit der Monsun- Regenfälle keine Seltenheit. "Wir haben extra Nachtwachen, die die Schienenstrecken beobachten", sagte der Direktor der westindischen Eisenbahngesellschaft. In diesem Fall habe aber keiner mehr warnen können.

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