Inderin macht Trainer für doping verantwortlich
Gewichtheber versinken im Doping-Sumpf

Da waren es schon sieben: Die Dopingfahnder haben einen weiteren Kraftsportler der Einnahme unerlaubter Substanzen überführt - der Sport scheint im Doping-Sumpf zu versinken. Das IOC sieht das Gewichtheben als olympische Sportart durch die zahlreichen Dopingvergehen aber nicht in Gefahr.

HB ATHEN. Der neuerliche positive Doping-Fall betrifft nach dpa-Informationen die Inderin Sanamachu Chanu. Die 25-Jährige wurde der Einnahme des Harn treibenden Mittels Diuretika überführt. Am Samstag hatte sie bei den Olympischen Spielen in Athen im Wettkampf bis 53 kg den vierten Platz belegt. Der Internationale Gewichtheber-Weltverband (IWF) hatte am Mittwoch mehrere neue Dopingfälle publik gemacht, den Namen Chanus aber nicht genannt.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sieht das Gewichtheben als olympische Sportart durch die zahlreichen Dopingvergehen indes nicht in Gefahr. "Die Fälle sind ein Zeichen für das strikte Vorgehen gegen Doping. Der Verband folgt damit der konsequenten Anti-Doping-Haltung des IOC", sagte Sprecherin Giselle Davies am Freitag in Athen.

Die bekannt gewordenen positiven Dopingtests waren mit zwei Ausnahmen durch den Internationalen Gewichtheber-Verband (IWF) veranlasst worden. Mit 27 seit 1968 auf olympischem Terrain ertappten Gewichthebern führt die Sportart die Rangliste der meisten Dopingfälle an. Das IOC wird im kommenden Jahr nach 29 Kriterien das Olympia-Programm für die Spiele 2012 überarbeiten. Doping ist eines der wichtigen Kriterien bei der Einschätzung der 28 Sportarten mit ihren 301 Wettbewerben.

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