Indiktoranstieg in Euroland stärker als in den USA
Konjunktur Weltwirtschaft: Europa holt auf

Trotz zuletzt durchwachsener Konjunkturdaten dürfte es mit der Weltwirtschaft in den nächsten Monaten weiter bergauf gehen.

DÜSSELDORF. Im März stiegen die Frühindikatoren, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ermittelt, für die USA und Euroland zum fünften Mal in Folge an. Auch der Februarwert für Japan wurde auf 107,1 nach oben revidiert, der vierte Anstieg in Folge.

Überraschend fiel der Indikatoranstieg in Euroland im März erstmals stärker aus als in den USA. Die USA konnten sich nach zuvor kräftigen Sprüngen zuletzt nur um 0,2 Zähler auf 119,0 Punkte steigern. Die Länder der Währungsunion verzeichneten ein Plus von 0,6 Punkten auf 112,9 Punkte.

Zwar bleibt der gesamte Indikatoranstieg seit Oktober 2001 in Euroland mit 3,1 Punkten immer noch um drei Punkte hinter der US-Performance zurück. Dennoch machen die Ökonomen von DRI-Wefa zunehmende Aufholtendenzen aus. Bei moderater Inflation und niedrigen Zinsen erwarten sie für die Eurozone im Jahr 2002 ein Wachstum von 1,3 Prozent, das 2003 auf 3,1 Prozent ansteigen könnte.

Quelle: Wirtschaftswoche

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