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New Yorks Wall Street tendiert freundlich. Optimistische Prognosen bei Intel reißen den Chipsektor in die Höhe. Der sinkende Ölpreis macht den Anlegern Hoffnung auf steigende Gewinnmargen bei den Unternehmen und zufriedenstellende Quartalsergebnisse in der Zukunft.

Der Ölpreis ist weiter gefallen, nachdem Israel und Palästina scheinbar ernsthaft über Lösungen zur Beendigung der seit fünf Wochen herrschenden Unruhen verhandeln wollen. Niedrigere Ölpreise schicken daher einige Ölwerte an der Wall Street ins Minus. Die übrigen Unternehmen freuen sich über sinkende Rohstoffpreise und damit rückläufige Produktionskosten. Exxon Mobil entpuppt sich am Mittag als der größte Verlierer im Dow Jones Index. Auch Chevron und Texaco Werte tendieren schwächer.



Eine Reihe von Wirtschaftsdaten bewegt die Märkte am Donnerstag. Die Produktivität stieg im vergangenen Quartal auf 3,8 Prozent und kletterte damit 0,8 Prozent mehr als prognostiziert. Eigentlich ein Signal, dass die Gefahr der Inflation im Moment gebannt zu sein scheint. Bei der prozentualen Berechnung der Produktivität wird auch die Veränderung der Lohnstückkosten berücksichtigt. Diese fielen mit 2,5 Prozent ebenfalls höher aus als erwartet und wiesen damit eher in die entgegengesetzte Richtung. Zudem stellte dieser Anstieg der Lohnkosten den stärksten Anstieg seit dem zweiten Quartal des vergangenen Jahres dar.



Der Chipsektor profitiert von den erfreulichen Prognosen bei Intel. Der weltgrößte Chiphersteller wird die Umsatzerwartungen im vierten Quartal aller Voraussicht nach erfüllen können. Sowohl in Asien als auch in Nordamerika freut sich das Unternehmen über rege Nachfrage. Das Brokerhaus Paine Webber bestätigt die Einstufung für Intel mit "attraktiv". Intel führt die Liste der Dow Jones als auch Nasdaq Gewinner an.



Der Dow Jones Index profitiert zur Mittagszeit von den Kursgewinnen bei J.P. Morgan, Intel und IBM.



IBM

profitiert von der Entwicklung eines neuen Produktes. Der größte Computerhersteller at einen neuen Server entwickelt, der unter 1.000 Dollar kosten wird. Zielgruppen sind kleine und mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus teilte Big Blue mit, dass gemeinsam mit Palm, dem weltgrößten Hersteller von elektronischen Notizbüchern, Geschäftssoftware entwickelt werden soll.



The Gap, die größte Bekleidungskette in den USA, hat enttäuschende Verkaufszahlen für Oktober vorgelegt. Die Umsatzzahlen sind um zwei Prozent gefallen. Im Vorfeld des Weihnachtsgeschäfts hat Gap die Lager durch Discountangebote geräumt. Im dritten Quartal dürften die Gewinnmargen dementsprechend belastet werden.



Den Nasdaq treiben Cisco, Intel, Veritas und Qualcomm in den grünen Bereich.



Qualcomm

werde die Umsatzprognosen im dritten Quartal verfehlen. So lauteten die Vermutungen der Analysten in den vergangenen Tagen. Heute Abend werden die Anleger erlöst, dann wird Qualcomm seine Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegen. Analysten erwarten im Schnitt einen Gewinn von 24 Cents pro Aktie. Die Umsatz-Konsensschätzungen liegen bei 709 Millionen Dollar. Die Anleger scheinen an gute Quartalszahlen zu glauben. Die Aktie steigt.



Oracle

ist am Mittag mit acht Prozent Verlust der größte Verlierer des Nasdaq 100 Indexes. Der Nachrichtensender CNBC hat Gerüchte aufgegriffen, dass sowohl der Finanzchef als auch der CEO Larry Allison das Unternehmen verlassen werden. Diese Gerüchte wurden allerdings vor einigen Minuten von Oralce-Sprechern dementiert.



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