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Indizes im Plus

Cisco vermasselt den Technologie-Werten den Tag. Selbst steht das High-Tech-Zugpferd nun auf dem Siegerplatz des Nasdaq Indexes und zieht das Börsenbarometer in die Gewinnzone. Microsoft beflügelt beide New Yorker Börsenbarometer. Erneuert spekulieren einige Anleger darauf, dass als neuer amerikanischer Präsident George W. Bush gewählt wird. Auch der Dow Jones Index sonnt sich in der Gewinnzone.

Das Handelsvolumen an den New Yorker Börsen ist nach wie vor gering. Die Händler warten ab, wie die Wahl ausgeht. Noch ist es unklar, wer gewinnen wird.



Der Netzwerkausstatter Cisco fiel am Morgen, nachdem sich Anleger über einen geringeren Anstieg von Aufträgen aus dem Telekommunikationsbereich sorgten. Doch am Mittag greifen Investoren bei Cisco zu und machen die Verluste wett.



Hersteller von Kommunikationschips sind am Mittag unbeliebt, nachdem Cisco verkündet hat, das Unternehmen werde in Zukunft voraussichtlich weniger Chips kaufen, um die immensen Lagerbestände abzubauen. Das Vorhaben des größten Netzwerkausstatters Bestände zu reduzieren, könnte einige Zuliefer-Firmen hart treffen. Abwärts geht es daher für PMC Sierra, Broadcom, Applied Micro Circuits und Vitesse Semiconductor. Dan Niles von Goldman Sachs glaubt, dass einige Halbleiter-Anbieter wie Altera bereits Ende Oktober einen Rückgang bei den Auftragseingängen verzeichnen mussten. Altera und auch Konkurrent Xilinx fallen mit rund zehn Prozent ins Minus.



Den negativen Tendenzen auf dem Chipmarkt kann nur Micron entgegenhalten. Der Chiphersteller bekommt Aufwind von einer Aufwertung von Goldman Sachs. Die momentane Schwäche des DRAM-Marktes könnte Microns Position stärken, da viele kleine Konkurrenten des Unternehmens aufgeben müssen. Micron gewinnt rund fünf Prozent an Marktwert.



General Motors

gerät unter Druck, nachdem Goldman Sachs den Autosektor abwertet und die Gewinnaussichten für den größten Autohersteller reduziert. Besonders im Kleinlaster-Geschäft sehen die Analysten eine abkühlende Nachfrage. General Motors führt die Dow Verliererliste an.



Der Telekom-Konzern Voicestream befindet sich mit rund vier Prozent Plus unter den Nasdaq Gewinnern. Voicestream, das von der Deutsche Telekom übernommen werden soll, profitiert von seinen gestern vorgelegten Ergebnissen für das dritte Quartal. Zwar fiel der Verlust mit 3,03 Dollar pro Aktie größer aus als die Konsensschätzungen. Das Ergebnis übertraf jedoch die weitaus pessimistischeren Flüsterschätzungen, die bis zu einem Minus von 3,55 Dollar reichten.



Trotz guter Nachrichten verliert Adobe. Der Hersteller von Grafiksoftware hat die Zielvorgaben für das kommende Jahr erhöht. Danach wird das Unternehmen 2001 einen größeren Gewinn erzielen, als bisher erwartet wurde. Als Begründung nennt das Management geringere Forschungsausgaben. Die Absatzzahlen werden voraussichtlich um mindestens 25 Prozent im vierten Quartal und im kommenden Jahr wachsen. Die Aktie von Adobe hat sich im laufenden Jahr bereits mehr als verdoppelt.

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