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Indizes im Plus

Sowohl der Dow Jones Index als auch der Nasdaq Composite notieren im Plus. Vor allem im Index der 30 Standardwerte dürfte es sich nach den gestrigen Verlusten um Kurskorrekturen handeln. Nachdem das Barometer gestern zwischenzeitlich mit über 370 Punkten im Minus lag, konnte es sich zum Handelsschluss wieder leicht erholen und verlor "nur" 97,5 Punkte. Beide Indizes werden heute von den Technologiewerten Intel und Microsoft ins positive Terrain gezogen. Im Dow Jones Index notiert der Finanzsektor stärker, während das Technologieunternehmen Gemstar-TV Guide dem Nasdaq Composite auf die Sprünge hilft.

Der Finanzsektor tendiert heute freundlich. Seit einigen Tagen können die Finanztitel heute erstmals wieder zulegen. Der S&P Bank Index konnte 2,2 Prozent steigen. Zu den Hauptgewinnern zählen J.P. Morgan mit einem Plus von rund fünf Prozent, die Citigroup mit einem Gewinn von 4,4 Prozent sowie Goldman Sachs mit plus 2,5 Prozent. Ein Teil der Anleger nutzt die inzwischen gesunkenen Kurse als günstige Einstiegschance.

Zu Handelsbeginn gab Motorola bekannt, 4000 Mitarbeiter zu entlassen. Das zweitgrößte Handyunternehmen hat damit seit Dezember die Entlassung von 22.000 Mitarbeitern bekannt gegeben und reduziert seine Belegschaft insgesamt um 15 Prozent auf 125.000 Angestellte. "Motorola nehme harte, aber strategisch wichtige Arbeitsplatzkürzungen vor, um sich im schwachen Marktumfeld weiter behaupten zu können", so das Unternehmen. Der Kurs ließ sich von den neuen Entlassungen nicht in die Verlustzone stoßen und notiert leicht im Plus. Auch der Konkurrent Nokia kann sich mit einem Plus von knapp fünf Prozent gut behaupten, während Ericsson schwächer notiert.

Der Biotechnologiebereich muss heute erneut mit schlechten Nachrichten kämpfen. Bis zur Mittagszeit fiel Immunex knapp 40 Prozent, nachdem bekannt wurde, dass zwei Medikamente des Biotechnologieunternehmens nicht die gewünschte Wirkung zeigen. Abschließende Untersuchungen werden im dritten Quartal erwartet. Die Konkurrenten Amgen und Biogen notieren mit zwei beziehungsweise vier Prozent im Plus. Der American Stock Exchange Biotechnology Index verlor seit Jahresbeginn 33 Prozent an Wert.

Positiv sind heute die Softwareunternehmen in den Tag gestartet. Sowohl Red Hat als auch Tibco Software konnten die Quartalserwartungen der Analysten deutlich schlagen. Während Red Hat, der größte Vertreiber von Programmen für das Linux Betriebssystem, die Analysten mit dem Erreichen der Gewinnschwelle erfreuen konnten, schlug der Softwarehersteller Tibco Software die Gewinnerwartungen sehr deutlich. Der Gewinn fiel doppelt so hoch aus als von Analysten prognostiziert. Während Red Hat im Handelsverlauf 16 Prozent zulegen kann, gewinnt Tibco Software 22 Prozent dazu.

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