Indonesien beteiligt sich vermutlich nicht
Brasilien hält an Kaffee-Zurückhaltung fest

vwd LONDON. Brasilien werde weiter am Retentionsschema der Vereinigung der Kaffee produzierenden Länder (ACPC) teilnehmen. Man gehe davon aus, dass bis Oktober alle Mitgliedsländer bei der im Mai beschlossenen Zurückhaltung von Kaffee mitmachen werden, sagte ACPA-Generalsekretär Roberio Silva. Nichts deute darauf hin, dass sich Brasilien aus dem Vorhaben zurückziehen werde. Bis zum vergangenen Freitag seien bereits 380 000 Sack (a 60 kg) Kaffee eingelagert worden.

An den Märkten waren zuletzt Gerüchte umgegangen, wonach Brasilien keinen Kaffee mehr zurückhalten wird.

Immer klarer werde inzwischen aber, dass Indonesien sich nicht an der Retention beteiligen wird, verlautete aus der Branche. Das Land habe die Meldefrist (Ende Juli) verstreichen lassen, ohne Details zur Durchführung der Kaffeezurückhaltung zu nennen. Immer wieder wird von allen Seiten betont, dass Indonesien nicht in der Lage ist, die Zurückhaltung zu finanzieren.

Mittelfristig dürften denn auch die Kaffeepreise kaum noch steigen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Vietnams neue Ernte von geschätzt 620 000 Sack im nächsten Monat an den Markt kommt und auch Uganda und Indonesien Kaffee verkaufen müssen.

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