Industrie und Gewerkschaften erzielen Einigung
Hollywood ist nicht länger von Streiks bedroht

Ein Streik der Schauspieler in Hollywood ist offenbar abgewendet. Voraussetzung ist, dass die Gewerkschaftsmitglieder die Einigung billigen.

ap LOS ANGELES. Die Vertreter der Film- und Fernsehindustrie und der Amerikanische Föderation von Fernseh- und Radiokünstlern (AFTRA) erzielten am Dienstagabend bei ihren Gehaltsverhandlungen eine Einigung. Diese musste noch von den AFTRA-Mitgliedern gebilligt werden. Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht bekannt. Der bisherige Tarifvertrag war am Sonntag ausgelaufen.

Die AFTRA forderte eine bessere Bezahlung für die 75 000 Schauspieler, die zwischen 30 000 (69 000 DM/35 400 ?) und 70 000 Dollar (161 000 DM/83 000 ?) im Jahr verdienen. Von den 135 000 Mitgliedern von AFTRA und der Filmschauspielergewerkschaft SAG verdienen nur zwei Prozent mehr als 100 000 Dollar pro Jahr, darunter die Topstars Tom Hanks, Julia Roberts und Harrison Ford. Im vergangenen Jahr hatten die Gewerkschaften einen sechsmonatigen Streik für die Schauspieler in Werbespots organisiert.

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