Industrieareal in Wilmington mit Giftmüll belastet
Agfa-Gevaert bestätigt Bericht über Millionenstrafe in den USA

dpa-afx LEVERKUSEN. Die Agfa-Gevaert Gruppe, eine 25% Tochter des Leverkusener Chemiekonzerns Bayer, hat einen Pressebericht bestätigt, wonach das Unternehmen von einem US-amerikanischen Gericht in Massachusetts zu einer Strafe von 16 Mill. $ verurteilt worden sei. Es gehe um einen Industriekomplex in Wilmington, Massachusetts, dessen Areal mit Giftmüll belastet sei, hieß es am Donnerstag in Leverkusen.



Boden-Verschmutzungen sind eine Altlast

Nach Angaben eines Agfa-Sprechers handle es sich bei dem kontaminierten Boden um eine Altlast. Das Unternehmen selbst sei nicht für die Verschmutzung verantwortlich. Das Urteil gegen Agfa sei in der ersten Instanz gefällt worden. Das Unternehmen werde nun die Entscheidung des Gerichts prüfen und dann entscheiden, ob Berufung eingelegt werden soll. Außerdem erwäge Agfa die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung.

Laut Agfa wurde das Industrieareal in Wilmington in den 70er Jahre von Compu Graphik angemietet. Der Mietvertrag wurde dann später von Agfa im Rahmen des Kaufs von Compu Graphik übernommen. Derzeit beschäftige Agfa im Werk Wilmington 500 Mitarbeiter. Das Unternehmen produziere dort Maschinen, die für die Entwicklung von Filmen und Druckplatten benötigt werden.

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