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Industrievertreter gründen Gremium zur Förderung des Internet

ddp BERLIN. Das Global Internet Project (GIP) ist ein Gremium von Vorstandsmitgliedern internationaler Unternehmen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die weltweite Nutzung des Internets zu fördern. Sie kommen aus den Branchen Telekommunikation, Software, Finanzen und Inhalte. GIP wurde von James Clark, dem ehemaligen Vorsitzenden der Netscape Communications Corporation, gegründet. Gegenwärtiger Vorsitzender ist John Patrick, Vize-Präsident für Internet Technologie bei IBM. Das GIP versteht sich als unabhängige, überparteiliche Organisation. Die Information Technology Association of America (ITAA) dient als Sekretariat des Gremiums (www.gip.org).

Die GIP-Mitglieder sprechen sich gegen internationale Beschränkungen und nationale Gesetze zur Regulierung des Internet aus, da Einschränkungen dieser Art das weitere Wachstum erschwerten. Zur Weiterentwicklung des Internet sei meist die Wechselwirkung des freien Marktes wichtiger als Vorschriften von Regierungen. Daher fördert das GIP vorrangig Initiativen der Industrie, die die Notwendigkeit von Regierungsinterventionen minimalisieren. Die Regierungen müssten den Privatsektor so stimulieren, dass er Lösungen für die Anforderungen des Internets findet. Darüber hinaus ermuntert das GIP die Regierungen des Länder der Dritten Welt zur Annahme von Internet-Programmen. Zu den Aktivitäten des GIP gehören Seminare und Konferenzen sowie Beratungen mit Entscheidungsträgern in aller Welt.

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