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Infineon beantragt Börsenzulassung für Aktien aus Ericsson-Deal

Der Münchener Halbleiterkonzern Infineon hat für seine 27,5 Millionen Aktien, die der Telekomausrüster Ericsson Mitte August abgestoßen hat, die Zulassung zum Handel an der Börse beantragt.

Reuters MÜNCHEN. Für den Antrag werde es voraussichtlich in den kommenden Tagen einen positiven Bescheid geben, sagte ein Sprecher von Infineon am Dienstag in München. Dabei handele es sich aber eher um eine Formalie. Die 27,5 Millionen Aktien stammten aus einer Platzierung von Ericsson.

Der schwedische Telekomausrüster hatte die Anteilsscheine für den Verkauf der konzerneigenen Chipsparte Ericsson Microelectronics im Juni an Infineon erhalten. Bereits Mitte August war dann die vorläufige Platzierung bei institutionellen Anlegern erfolgt, die fünffach überzeichnet gewesen war und Ericsson rund 300 Millionen Euro eingebracht hatte. Analysten hatten damals darauf hingewiesen, die Veräußerung deute auf den dringenden Liquiditätsbedarf von Ericsson hin. Bedingung für den Vollzug der Platzierung war jedoch der Abschluss des Verkaufs der Chipsparte an Infineon.

Nach Worten des Infineon-Sprechers in München wurde die Transaktion am Montag ins Handelsregister eingetragen, so dass der Weg für die Zulassung der Aktien zum Handel frei wurde.

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