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Infineon entwickelt mit Ericsson UMTS-Chips

Ziel der Kooperation sei die Entwicklung des so genannten "Iworx"- Controllers, der die reibungslose Übertragung von Sprache und Daten nach dem neuen UMTS-Standard ermöglichen solle, teilte Infineon mit.

rtr MÜNCHEN. Der Münchener Halbleiterkonzern Infineon Technologies AG entwickelt zusammen mit dem schwedischen Telekom - und Mobilfunk-Ausrüster Ericsson eine Chip-Plattform für die dritte Mobilfunk-Generation. Ziel der Kooperation sei die Entwicklung des so genannten "Iworx"- Controllers, der in den Basisstationen von Ericsson als Brücke zwischen zeitsynchronen und-asynchronen Netzwerken vermitteln und so die reibungslose Übertragung von Sprache und Daten nach dem neuen UMTS-Standard ermöglichen solle, teilte Infineon am Montag in München mit. Erste Muster des neuen Bausteins sollen im ersten Quartal 2001 verfügbar sein.

Ein konkretes Auftragsvolumen sei mit der Vereinbarung noch nicht verbunden, sagte ein Infineon-Sprecher. Iworx stelle eine Verbindung zwischen der herkömmlichen, asynchronen Technik (ATM), bei der einzelne Datenpakete übertragen werden mit den neuartigen, Zeitschlitz-basierenden Übertragungswegen her. Das erlaube die Kommunikation zwischen UMTS-Mobilfunkgeräten und den Handys der zweiten Generation. Der Chip soll in alle Basisstationen der UMTS-Mobilfunkantennen von Ericsson eingebaut werden.

Die UMTS-Technik soll von 2001 an in Japan und von 2002 an im Rest der Welt zum Einsatz kommen.

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