Infineon im Fokus
Aktien dürften etwas leichter eröffnen

Die deutschen Standardwerte an der Frankfurter Börse dürften am Dienstag mit Kursverlusten eröffnen. "Die Platzierung von Infineon-Aktien werden den gesamten Markt nach unten drücken", sagte der Aktienhändler Florian Weber vom Düsseldorfer Wertpapierhandelshaus Schnigge.

dpa-afx FRANKFURT. Allerdings sei eine Platzierung eine einmalige Sache und der Markt werde sich im Handelsverlauf wieder erholen. Lang & Schwarz berechnete den Dax vorbörslich bei 5211 Punkten.

Der deutsche Aktienmarkt hatte am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Deutsche Aktienindex Dax verlor am Abend 1,63 % auf 5232,22 Punkte. Dagegen gewann der Auswahlindex Nemax 50 am Neuen Markt 1,27 % auf 1284,09 Zähler. Der M-Dax gab 0,16 % auf 4395,97 Punkte ab.

Die US-Börsen schlossen am Montag mit Kursverlusten. Der Standardwerteindex Dow-Jones sank um 0,61 % auf 10 197,05 Punkte während der marktbreite S&P-500-Index um 0,65 % auf 1164,89 Punkte nachgab. Der technologielastige Nasdaq-Composite verlor 1,08 % auf 2037,10 Punkte.

Der japanische Aktienmarkt hat am Dienstag deutlich schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte fiel um 246,76 Punkte und beendete den Handel beim Stand von 10 695,60 Punkten. Das entspricht einem Verlust von 2,26 % zum Schlussstand am Montag. Als Grund nannten Händler Gewinnmitnahmen bei Bank- und Technologieaktien.

Im Zentrum des Interesses steht am heutigen Dienstag der Essener Versorger RWE . Das Unternehmen hatte am Morgen vorläufige Zahlen für das Rumpfgeschäftsjahr 2001 (1.7.-31.12.2001) vorgelegt. Die Zahlen liegen im Rahmen der Analystenerwartungen.

Der im M-Dax notierte Gesundheitskonzern Fresenius hat Kostenprobleme. Dies räumt der Vorstandsvorsitzende Gerd Krick in einem Interview mit der Mitarbeiterzeitung seines Konzerns ein. Die Gruppe müsse alles tun, um wieder profitabel zu werden.

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist in den USA erneut in die Schlagzeilen geraten. Das US-Verbrauchermagazin "Multinational Monitor" hat den Leverkusener Pharmakonzern in die Liste der "zehn übelsten Unternehmen des Jahres 2001" aufgenommen. Dies schrieb die "Berliner Zeitung".

Die im M-Dax notierte Stada Arzneimittel AG hat für ihr amerikanisches Vertriebsunternehmen ein Generika-Produktpaket mit einem Umsatzvolumen in Höhe von 4 Mill. $ erworben.

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