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Infineon investiert in Singapur

Der deutsche Computerchiphersteller Infineon und die taiwanesische United Microelectronics Corp wollen in Singapur gemeinsam ein Werk zur Chipherstellung bauen und dabei zusammen knapp acht Mrd. DM investieren

Reuters TAIPEH. Der deutsche Computerchiphersteller Infineon und die taiwanesische United Microelectronics Corp wollen in Singapur gemeinsam ein Werk zur Chipherstellung bauen und dabei zusammen 3,6 Mrd. $ (knapp acht Mrd. DM) investieren. Eine entsprechende Vereinbarung (memorandum of understanding) sei bereits unterzeichnet worden, teilte United am Freitag in Taipeh mit. In dem Werk sollen den Angaben zufolge 12-Inch-Chips gebaut werden. United werde an dem Joint Venture die Mehrheit der Anteile halten und das Gemeinschaftsunternehmen werde als Bereich der United geführt werden, hieß es weiter. Mit dem Bau des Werks mit einer Gesamtkapazität von 40 000 Chips pro Monat solle im ersten Quartal 2001 begonnen werden.

Infineon ist derzeit noch mehrheitlich im Besitz des deutschen Elektronikkonzerns Siemens. Siemens will sich allerdings vollständig von seinen Infineon-Anteilen trennen.

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