Infineon und Siemens unter Druck
Börsen starten schwächer

Die deutschen Aktienmärkte sind zum Wochenausklang deutlich schwächer in den Handel gestartet. "Die Microsoft-Zahlen waren schlechter als erwartet, der IBM-Ausblick düster", sagte ein Aktienhändler mit Blick auf die am Vorabend veröffentlichten Geschäftszahlen der beiden US-Technologiekonzerne.

Reuters FRANKFURT. "Das belastet auch die deutschen Technologiefirmen." Im frühen Handel verloren die Papiere von Siemens und Infineon rund drei Prozent. Die Deutsche Telekom büßte knapp zwei Prozent auf 17,68 Euro ein. In einem Zeitungsbericht bestätigte das Unternehmen, im Jahr 2001 einen negativen freien Cash Flow erzielt zu haben. Schwächer tendierten auch die Banken-Titel, die am Vortag noch zu den größten Kursgewinnern gezählt hatten.

Der Deutsche Aktienindex (Dax) fiel im frühen Handel um 1,08 % auf 5077 Punkte. Am Neuen Markt gab der Blue-Chip-Index Nemax 50 1,62 % auf 1155 Zähler nach. Der M-Dax für mittelgroße Werte tendierte gut behauptet bei 4343 Punkten.

In den USA hatten die Börsen am Donnerstag fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte 1,42 % und die Technologiebörse Nasdaq 2,13 % gewonnen. Nachbörslich hatten jedoch Microsoft und IBM-Papiere deutlich nachgegeben.

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