Infineon verliert am stärksten
DAX dreht bei dünnen Umsätzen ins Minus

Bankensektor stützt den Dax.

dpa FRANKFURT. Nach einem freundlichen Start hat sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch rückläufig entwickelt. Der Dax sank auf zuletzt 7 134,45 Punkte und damit um 0,13 %. Der MDax aus 70 Nebenwerten gab um 0,21 % auf 4 778,18 Punkte nach. Am neuen Markt sank der NEMAX 50 (Performance-Index) um 0,6 % auf 5 799,09 Punkte.

Der Bankensektor erwies sich dabei als Stütze für den Dax: Dresdner Bank, Deutsche Bank und HypoVereinsbank legten jeweils kräftig zu. Die Commerzbank-Aktie stieg im Branchenvergleich am stärksten und zwar um 3,55 % auf 39,95 Euro. Händlern zufolge sorgten wiederaufgeflammte Gerüchte um eine Übernahme der Frankfurter Bank durch die britische Bank HSBC für diesen Anstieg. Ein Magazin hatte zuvor gemeldet, dass die CoBra Beteiligungsgesellschaft Optionen auf 7 % an der Commerzbank an die Briten verkauft habe. Insgesamt hält CoBra 17 % an dem Finanzinstitut.

Auf der Verliererseite belasteten besonders Siemens, Infineon und die am Vortag besonders feste RWE-Aktie den Index. Mit 2,73 % auf 71,14 Euro sackte die Infineon-Aktie am stärksten ab. Der Euro war am Devisenmarkt weiter unter Druck. Er gab zuletzt auf 0,9184 US-$ nach. Damit war die Dollarnote 2,1301 DM wert.

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