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Inflation im August trotz Rekordpreisen bei Heizöl gebremst

Neben den Mineralölerzeugnissen verteuerten sich Kfz-Versicherungen besonders stark.

Trotz der Rekordpreise bei Heizöl und Dieselkraftstoff hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland im August mit einer Jahresrate von 1,8 Prozent etwas verlangsamt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, fiel der Index von Juli auf August um 0,2 Prozent; die Behörde bestätigte damit zuvor veröffentlichte Schätzungen.

Die Entwicklung bei Mineralölerzeugnissen hatte den Statistikern zufolge trotz der moderaten Gesamtentwicklung starken Einfluss auf die Inflation: Leichtes Heizöl habe sich binnen Jahresfrist um 44,1 Prozent verteuert, Gas um 19,1 Prozent und Zentralheizung oder Fernwärme um 24 Prozent. Die Kraftstoffpreise lagen knapp 15 Prozent über dem Niveau von August 1999. Mit 8,4 Prozent verteuerten sich auch Kfz-Versicherungen stark.

Für die Verbraucher günstige Entwicklungen gab es bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken, deren Preise stabil blieben; Eier und Molkereiprodukte, Speisefette, Kaffee, Tee und Obst waren im August sogar billiger als ein Jahr zuvor. Etwas teurer wurden Gemüse und Fisch. Auch für Tabakwaren mussten die Haushalte 3,9 Prozent mehr ausgeben, für die Wohnungsmieten 1,2 Prozent mehr. Weiterhin profitieren konnten die Verbraucher vom Wettbewerb auf dem Strommarkt: Strom verbilligte sich im Jahresschnitt um 8,4 Prozent.

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