Inflationsrate kein Grund zur Sorge
US-Verbraucherpreise steigen stärker als erwartet

Reuters WASHINGTON. Die Verbraucherpreise in den USA sind im Februar etwas deutlicher gestiegen, als Analysten erwartet hatten. Das Arbeitsministerium in Washington teilte am Mittwoch mit, die Preise seien gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 0,3 % gestiegen, nach einem Plus von 0,6 % im Januar. Die Analysten hatten die hohe Preissteigerung zu Jahresanfang überwiegend für einen Ausrutscher gehalten und eine Inflationsrate von 0,2 % erwartet. Dennoch ist die Inflationsrate nach Angaben von Volkswirten derzeit kein Grund zur Sorge. Die Kernrate - ohne schwankungsanfällige Nahrungsmittel- und Energiepreise stieg im Februar wie schon im Januar um 0,3 % und damit auch etwas stärker als von Analysten erwartet.

Der Preisanstieg "ist etwas höher als erwartet, aber kein Grund zur Sorge", sagte Art Hogan von Jefferies & Co in Boston. "In einer Zeit sinkender Zinsen ist die Inflationsrate kein besonders wichtiger Indikator." Die durchschnittlichen preis- und saisonbereinigten Wochenlöhne der US-Arbeitnehmer sanken nach Ministeriumsangaben im Februar um 0,1 % nach einem Plus von 0,1 % im Januar.

Der Euro verlor nach den Zahlen etwas an Boden und lag am frühen Nachmittag erneut unter der Marke von 90 US-Cents.

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