Inflationsrate steigt im Jahresvergleich um 2,1 Prozent
Niedrige Energiepreise machen Leben billiger

Niedrigere Preise für Heizöl und Kraftstoffe haben in diesem Monat das Leben bundesweit billiger gemacht. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, sanken die Verbraucherpreise gegenüber September um 0,3 Prozent.

afp WIESBADEN. Die Jahresinflationsrate liegt vorläufigen Erhebungen zufolge bei zwei Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr. Im September waren die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresvergleich noch um 2,1 Prozent gestiegen.

"Die weiterhin rückläufige Preisentwicklung wird entscheidend von den zur Zeit stark fallenden Preisen für Heizöl und Kraftstoffe beeinflusst", analysierten die Statistiker. Der Preisrückgang liege hier in einzelnen Bundesländern bei bis zu elf Prozent gegenüber dem Vorjahr und bis zu acht Prozent gegenüber dem Vormonat. Ohne diese spürbare Entlastung der Haushaltskassen wären die Lebenshaltungskosten gegenüber Oktober 2000 um 2,6 Prozent gestiegen. So aber liegt die Jahresinflationsrate bei zwei Prozent. Dies ist der niedrigste Stand seit August 2000, als sie 1,8 Prozent betrug.

Das Statistische Bundesamt stützt sich bei seinen vorläufigen Schätzungen auf Zahlen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Brandenburg und Sachsen. Dort hatten die Landesstatistiker im Gegenzug zu den sinkenden Energiepreisen Verteurerungen bei Nahrungsmitteln konstatiert. Diese fraßen aber die positiven Effekte bei Heizöl und Benzin nicht völlig auf. Die endgültige Inflationsrate für Oktober berechnet das Statistische Bundesamt erst im November, wenn die Zahlen aus allen Bundesländern vorliegen.

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