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Infomatec verklagt Mobilcom auf Schadensersatz

Die Infomatec ISS hat Widerklage auf Schadensersatz im Zusammenhang mit der Lieferung von JNT-Surfstations gegen den Telekommunikationskonzern Mobilcom beim Landgericht Augsburg eingereicht.

Reuters AUGSBURG. Aus einem vorläufig ermittelten Gesamtschaden von 9,5 Mill. DM solle zunächst ein Teilbetrag von 4,6 Mill. DM geltend gemacht werden, teilte Infomatec am Dienstag nach Börsenschluss in einer Pflichtveröffentlichung mit. Die Klage beziehe sich auf die zwischen beiden Unternehmen im Mai 1999 getroffene Vereinbarung über die Lieferung von JNT-Surfstations.

Infomatec zufolge hat Mobilcom seine Zusage zur Bestellung von 100 000 Surfstations nicht eingehalten, sondern lediglich 14 000 Geräte abgenommen. Durch die damals veranlassten Aufwendungen zur Abwicklung des Großauftrags und durch den in der Öffentlichtkeit entstandenen Eindruck, Infomatec würde falsche Angaben über Aufträge machen, sei ein "kaum ersetzbarer Schaden für die Infomatec IIS AG enststanden". Zumindest für den nachweisbaren materiellen Schaden solle Mobilcom aufkommen.

Die Moblicom begehre ihrerseits im Klageweg Rückabwicklung und Schadensersatz aus dem Vertrag über die Lieferung von 14 000 Surfstations. Ihre Ansprüche habe Mobilcom mit elf Mill. DM bewertet, hieß es.

Sowohl Mobilcom als auch Infomatec sind am Frankfurter Neuen Markt notiert.

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