Informationen aus Bankenkreisen
Gläubigerbanken machen 100 Millionen Euro locker

Die Gläubigerbanken gewähren Kirch Media nach Angaben aus Bankenkreisen einen Massekredit über 100 Millionen Euro. Dieser wird zur Fortführung des operativen Kerngeschäfts dringend benötigt.

Reuters FRANKFURT. "Die Banken haben sich im Grundsatz auf eine Kreditsumme von 100 Millionen Euro verständigt", verlautete aus den Kreisen. Die Verträge und genauen Quoten seien ausgehandelt und würden jetzt den Geschäftsführern und dem Insolvenzverwalter von KirchMedia zur Bestätigung vorgelegt.

Der neue Kirch-Media-Geschäftsführer Hans-Joachim Ziems hatte den kurzfristigen Liquiditätsbedarf von KirchMedia auf einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag beziffert.

Aus Kreisen der Gläubigerbanken Commerzbank, HypoVereinsbank, BayernLB und DZ Bank erfuhr Reuters weiter, dass keinesfalls an eine Rücknahme des Insolvenzantrags gedacht werde. Die Insolvenz sei gerade eine gute Möglichkeit, mit diversen Verkaufsoptionen der KirchMedia-Gläubiger umzugehen.

Im Kern geht es dabei um eine inzwischen fast wertlose Put-Option des Axel Springer Verlags zum Festpreis von 767 Millionen Euro für den 11,5-prozentigen Anteil des Verlagshauses an der Senderfamilie ProSieben Sat.1. Da diese Option nicht besichert ist, gehört sie zur normalen Insolvenzmasse und wird nur anteilsmäßig bedient.

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