Informationen zur Zukunftsstrategie am 17. Oktober
Karstadt-Quelle dementiert Filialschließung

Der Kaufhauskonzern hat am Mittwoch einen "Focus-Money"-Bericht als "Falschmeldung" bezeichnet, demzufolge Karstadt-Quelle 30 Filialen zu schließen plant.

afp ESSEN. Der Kaufhauskonzern Karstadt-Quelle hat einen Pressebericht dementiert, wonach das Unternehmen mindestens 30 Filialen schließen will. Eine entsprechende Meldung des Anlegermagazins "Focus-Money" sei falsch und entbehre "jeder Grundlage", teilte Karstadt-Quelle am Mittwoch in Essen mit. Auch Angaben, Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern sei «angeschlagen» und arbeite an einem "Sanierungsplan" seien unzutreffend. "Focus-Money" hatte berichtet, rund 50 der 200 Warenhäuser des Konzerns, zu dem auch die Hertie-Kette gehört, schrieben rote Zahlen. Der neue Unternehmenschef Wolfgang Urban werde deshalb übernächste Woche die Schließung von 30 Häusern ankündigen. Damit könnten rund fünf Prozent aller Arbeitsplätze in dem Unternehmen wegfallen.

Zur Disposition stünden unter andem die Filiale Hannover-Garbsen sowie das Hamburger Alsterhaus, an dem die Textilkette Peek & Cloppenburg interessiert sei, berichtete "Focus-Money". Karstadt-Quelle-Chef Urban will nach Unternehmensangaben am 17.  Oktober über die Zukunftsstrategie des Unternehmen informieren.

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