Initiative für arbeitsfreien Sonntag
Sonntag ist nicht alle Tage

Vom 1. Mai bis Pfingsten sollen mindestens 10 000 Unterschriften gesammelt werden, um eine Ausweitung der Ladenöffnung zu verhindern, erläuterten Hamburgs evangelische Bischöfin Maria Jepsen, der katholische Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Hamburgs ver.di-Vorsitzender Wolfgang Rose und DGB-Landeschef Erhard Pumm am Montag die Initiative unter dem Motto "Sonntag ist nicht alle Tage".

dpa HAMBURG. Anlass des "Schulterschlusses" zwischen Kirchen und Gewerkschaften ist ein Bürgerschaftsantrag der Hamburger Regierungsparteien CDU, FDP und Schill-Partei, in jedem Bezirk bis zu vier Sonntagsöffnungen zuzulassen.

In der hektischen Konsumgesellschaft brauchten die Menschen den Sonntag dringender denn je, sagte Rose. "Gerade nach Erfurt ist eine Wertediskussion wichtig", sagte Jepsen. "Ohne Werte kann die Gesellschaft nicht bestehen. Der Sonntag gehört dazu", betonte auch der katholische Weihbischof Jaschke. "Der Sonntag ist zu schön, um dem Zeitgeist geopfert zu werden", sagte Pumm.

Seit 1996 gibt es im Rahmen der Hamburger Volksgesetzgebung die Möglichkeit eine Volksinitiative zu ergreifen. Wenn sie erfolgreich ist, können die Initiatoren ein Volksbegehren anstrengen. Im dritten Schritt, dem Volksentscheid, werden alle Hamburger zur Entscheidung an die Wahlurnen gerufen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%