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Initiative gegen Spam-Mails

Die Software- und Internetanbieter Microsoft, AOL und Yahoo wollen gemeinsam den Schutz ihrer Kunden vor unerwünschten Werbe-Emails verstärken.

Reuters MÜNCHEN. Die Zusammenarbeit sei ein erster Schritt einer branchenweiten Initiative zur Bekämpfung der so genannten Spam-Mails, teilte Microsoft Deutschland am Montag in München mit. Unerwünschte Werbe-Emails, die oft in betrügerischer Absicht verschickt werden und teilweise auch Filtersoftware umgehen, verstopfen zunehmend die virtuellen Briefkästen der Internetnutzer. Das schade dem Kommunikationsmedium Email, erklärten die drei Email-Anbieter, die nun auf verschiedenen Wegen gegen die Spam-Mails vorgehen wollen.

Zum einen sollen Lösungen entwickelt werden, der den Versand von Spam-Mails über die Email-Dienste von AOL, Microsoft und Yahoo erschweren, hieß es in der Mitteilung. Dazu würden Standards für Werbemails entwickelt, mit denen sich Spam-Mails von seriösen Emails unterscheiden ließen. Die Anbieter würden sich künftig auch über Beschwerden der Kunden austauschen und bei der strafrechtlichen Verfolgung der unerlaubten Versandmethoden helfen. "Um dies zu erreichen, sollen die Mittel für die Archivierung elektronischer Beweismittel verbessert werden, die Rückschluss auf die Aktivitäten von Spammern geben." Mit Hilfe bestehender Internet-Adressbücher sollen die Absender außerdem leichter identifiziert werden können.

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