Inländische Anbieter erhalten vier Lizenzen zugesprochen
France Télécom blitzt bei UMTS-Lizenzvergabe in Norwegen ab

afp OSLO. Bei der Vergabe der vier UMTS-Mobilfunklizenzen in Norwegen ist der französische Telefonkonzern France Télécom als prominentester ausländischer Interessent abgeblitzt. Wie Verkehrs- und Kommunikationsminister Terje Moe Gustavsen am Mittwoch in Oslo mitteilte, erhielten unter den sieben Bewerbern die einheimischen Anbieter Telenor, NetCom, Tele2 und Broadband Mobile eine Lizenz zugesprochen. Der Minister betonte, bei der UMTS-Vergabe in einem so genannten Schönheitswettbewerb seien die Kandidaten nach der von ihnen versprochenen Netzabdeckung sowie geografischen und Bevölkerungs-Gesichtspunkten ausgewählt worden. Eine Rolle gespielt habe auch die Geschwindigkeit beim Aufbau der Netze für den multimediafähigen Mobilfunk der dritten Generation.

Von den mit einer norwegischen UMTS-Lizenz versehenen Anbietern zählt NetCom zum schwedischen Staatskonzern Telia, Broadband Mobile wird gemeinsam von der norwegischen Enitel und der finnischen Sonera kontrolliert. Leer aus gingen außer einem Konsortium um die France-Télécom-Mobilfunktochter Orange noch der norwegische Medien- und Mischkonzern Orkla und die schwedische Tele 1 Europe.

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