Innerhalb eines Jahres fallen 4000 Jobs weg
MAN Nutzfahrzeuge bauen 1 900 Stellen mehr ab als geplant

Der Nutzfahrzeughersteller MAN baut 1900 Arbeitsplätze mehr ab als ursprünglich geplant. Dies sei "aus konjunkturellen und strukturellen Gründen" notwendig, teilte das Unternehmen am Montag in München mit.

afp/rtr MÜNCHEN. Zusammen mit der bereits im März angekündigten Streichung von 1 800 Fremdarbeiter- und Zeitarbeiterstellen sowie den angekündigten Anpassungen bei Neoplan nimmt damit die Gesamtzahl der MAN-Beschäftigten von zuletzt 38 500 um 4 000 ab. Der Stellenabbau solle innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein.

MAN begründete die Streichung damit, dass nach einem Personalanstieg um mehr als 5 000 Beschäftigte in den vergangenen drei auftragsstarken Jahren jetzt vor dem Hintergrund eines rückläufigen Lkw-Marktes und eines sich verschärfenden Wettbewerbs Rationalisierungspotenziale "konsequent" realisiert werden müssten. Mit dem Gesamtbetriebsrat werde bereits über die Umsetzung der Streichungen gesprochen.

Die neuen Produktionsmethoden für die neue Lkw-Baureihe TGA eröffne MAN zusätzliche Rationalisierungs-Potenziale, begründete MAN Nutz den Schritt. Im März hatte Vorstandschef Hakan Samuelsson die Streichung von 1 600 bis 1 800 befristeten Stellen angekündigt. Bei dem im Frühjahr übernommen Bushersteller Neoplan sollten nach früheren Angaben 300 Arbeitsplätze wegfallen.

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