Insgesamt 129 NHL-Profis bei Olympia: Die Superstars sind da

Insgesamt 129 NHL-Profis bei Olympia
Die Superstars sind da

Mit Beginn der Eishockey-Endrunde ist Olympia um einige Multi-Millionäre reicher: Insgesamt 129 NHL-Profis machen aus dem Turnier das wohl bestbesetzte der Geschichte.

HB/sid/dpa SALT ALKE CITY. Die 23-köpfigen Kader von Topfavorit Kanada und Gastgeber USA bestehen ausschließlich aus NHL-Profis. Olympiasieger und Weltmeister Tschechien sowie Finnland und Russland stellen 20 Spieler aus der besten Eishocky-Liga der Welt, danach folgen Schweden (19), Deutschland (3) und Weißrussland (1). Die National Hockey-League stellt während der Finalrunde des olympischen Turnies den Spielbetrieb ein.

"Es ist eine Ehre, gegen solche Leute zu spielen. Das sind alles Multimillionäre, also das, was ich nie sein werde", hatte Andreas Morczinietz nach dem 4:1-Sieg gegen Lettland gesagt. Danach musste der Augsburger Angreifer im Team von Bundestrainer Hans Zach NHL-Profi Jochen Hecht (Edmonton Oilers) Platz machen. Außerdem stießen zum DEB-Aufgebot noch Torwart Olaf Kölzig (Washington Capitals) und Marco Sturm (San Jose Sharks) hinzu.

Die Stars unter den Top-Verdienern sind Ausnahme-Goalie Dominik Hasek und Top-Scorer Jaromir Jagr (beide Tschechien), die beiden NHL-Veteranen Mario Lemieux (Kanada) und Chris Chelios (USA) sowie Pawel Bure (Russland), Mats Sundin (Schweden) und Teemu Selanne (Finnland). Die Finalrunde begann am Freitag mit den Partien Deutschland gegen Tschechien, Russland gegen Weißrussland, Kanada gegen Schweden und Finnland gegen die USA.

Die großen eishockey-Nationen greifen erst jetzt ins Geschehen ein

Die Goldmedaille wird nach folgendem Modus ausgespielt: Die sechs gesetzten Mannschaften und die beiden Vorrundensieger bestreiten die Finalrunde des olympischen Eishockey-Turniers. Vom 15. bis 18. Februar spielen Tschechien, Kanada, Schweden und Deutschland in der Gruppe C sowie Russland, die USA, Finnland und Weißrussland in der Gruppe D in einer einfachen Punkterunde mit drei Begegnungen für jedes Team.

Die acht Mannschaften ermitteln am 20. Februar im Viertelfinale nach Playoff-System die vier Teilnehmer am Halbfinale. Auf die Vorschlussrunde am 22. Februar folgen am 23. Februar das Spiel um Platz drei und einen Tag später das Endspiel. Die Verlierer der Viertelfinals werden auf den Plätzen fünf bis acht eingestuft.

Endet ein Playoff-Spiel nach der regulären Spielzeit unentschieden, folgt eine "sudden victory"-Verlängerung von zehn Minuten bzw. 20 Minuten im Finale. Ist auch dann noch keine Entscheidung gefallen, wird der Sieger im Penaltyschießen ermittelt.

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