Insgesamt seit Kriegsbeginn sechs tote Journalisten
US-Sender: Deutscher Journalist in Irak getötet

Bei einem irakischen Raketenangriff auf US-Truppen südlich von Bagdad sind ein deutscher und ein spanischer Journalist sowei zwei US-Soldaten ums Leben gekommen. Das meldet der US-Sender Fox News.

HB/vwd WASHINGTON. Der Sender machte am Montag darüber hinaus keine näheren Angaben zur Identität der toten Journalisten. Das US-Verteidigungsministerium äußerte sich zunächst nicht zur Identität der Opfer. Das Auswärtige Amt in Berlin konnte den angeblichen Tod eines deutschen Reporters nicht bestätigen.

Wie es in den US-Medien weiter hieß, wurde ein von den Amerikanern errichtetes taktisches Befehls- und Kommunikationszentrum in einem südlichen Vorort von Bagdad von der Rakete getroffen. Bei der Attacke am Montag seien auch 15 US-Soldaten verletzt worden.

Die Journalisten begleiteten als "embedded correspondents" Truppen der 2. Brigade der 3. Infanteriedivision der USA. Die Raketen schlugen im Quartier dieser Brigade südlich von Bagdad ein. Soldaten dieser Einheit waren am Morgen in die Innenstadt von Bagdad vorgestoßen und waren in den Hauptpräsidentenpalast von Saddam Hussein eingedrungen.

Seit Beginn des Krieges am 20. März sind damit sechs Journalisten ums Leben gekommen und zwei verletzt worden. Zwei Kriegsberichterstatter gelten nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen als vermisst.

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