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Kommentar: Zum Wohle des Steuerzahlers

agr. Was geht der öffentlichen Hand doch alles durch die Lappen. Weil sie der Deutschen Post die Treue hält, verschenkt sie Milliarden. Private Anbieter stellen Briefe nämlich viel günstiger zu als die Post. Dennoch ist der Wille zum Wechsel in der öffentlichen Verwaltung nicht besonders ausgeprägt. Der gelbe Riese ist eben noch ein Staatsunternehmen - und damit so etwas wie der natürliche Partner der Behörden.

Das Misstrauen in die Marktwirtschaft ist nicht nur bei ihnen ausgeprägt: Der Briefmarkt wird von einer Regulierungsbehörde und nicht vom Kartellamt kontrolliert. Ohne Lizenz läuft für private Anbieter gar nichts. Und die jetzt der Deutschen Post verordnete Portosenkung fällt so gering aus, dass sie zur Lachnummer wird. Der Marktführer versucht zudem, seine Konkurrenten mit Rabatten und zahllosen Gerichtsprozessen klein zu halten. Gegen Goliath haben die neuen Davids so kaum eine Chance. Aber es gibt Ausnahmen. Ausgerechnet die Finanzämter lassen sich nicht lumpen und beschäftigen private Briefdienste, wo es möglich ist.

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