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Insider-Verdacht gegen CPU-Mitarbeiter

Drei Mitarbeiter der einst am Neuen Markt notierten CPU Softwarehouse AG werden sich im kommenden Jahr wegen des Verdachts auf Insiderhandel vor dem Landgericht Augsburg verantworten müssen.

Reuters MÜNCHEN. Das Gericht habe die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen einen Prokuristen, einen Vertriebsmanager sowie eine ehemalige Vorstandssekretärin zugelassen, teilte der Vorsitzende Richter Maximilian Hofmeister am Montag in Augsburg mit. Ihnen werde verbotener Insider-Handel vorgeworfen. Ein Mitarbeiter des Landgerichts sagte auf Anfrage, jeder der drei Angeklagten habe sich der Staatsanwaltschaft zufolge um rund 50.000 Euro bereichert. Insider-Handel kann mit Geldstrafen aber auch Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Der Prozess ist den Angaben zufolge für die erste Jahreshälfte 2003 geplant.

Die auf Finanzsoftware spezialisierte CPU, die in den ersten neun Monaten 2002 vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen einen Verlust von rund 2,7 Millionen Euro verbuchten, hatte für Montag den Wechsel in den Geregelten Markt angekündigt.

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